Hunde zur Vermittlung: Afghane Remo


 
 
 
BiographieIm Zustand totaler Verwahrlosung kam Remo zu uns. Abgemagert, dehydriert und mit golfballgroßen Liegeschwielen, die aus zentimeterdickem Filz herausragten, konnte er den Weg in die Freiheit antreten. Seine Füße waren so verfilzt, daß er sie vom Sprunggelenk bis zu den Zehenspitzen fast flach aufsetzen mußte.
Nach einer angemessenen Rehabilitationszeit bei uns suchen wir für ihn den Traumplatz! Remo wird nur in Hände vermittelt, die mit Afghanen bereits langjährige Erfahrungen gesammelt haben und perfekt pflegen können.

Update 23.02.2011: Wir haben eine überwältigende Anteilnahme an Remos Schicksal erfahren mit dem Resultat, dass von Windhundliebhabern über ganz Europa die Stagloban-Bestände in Praxen und Kliniken nachgefragt und für Remo bereitgestellt wurden. Unser Vorrat reicht leider nicht ganz aus, daher geht unsere Suche weiter. Seit der Behandlung mit Stagloban ist ein täglicher Aufwärts-Trend zu verzeichnen: Remo kann wieder ungehindert durch die Nase atmen, die Schwellungen des Nasenschwammes und des Nasenrückens sind fast komplett zurückgegangen. Seit dieser Woche haben wir Hoffnung, ihn durchzubringen. Wir danken allen, die telefoniert und organisiert haben, die gefahren sind und die zum Teil die Kosten für das Stagloban übernommen haben. Dabei möchten wir ganz besonders darauf hinweisen, dass die Hilfe für Remo fast ausschließlich von Haltern und Liebhabern anderer Windhundrassen gekommen ist. Besonders bedanken möchten wir uns bei Afghan Hound International, die für große internationale Anteilnahme gesorgt haben.

Update 20.03.2011: Mittlerweile sieht Remo fast so aus, als sei nichts geschehen, außer daß er geschoren wurde. Die dicken Schwellungen an Gelenken und Becken sind vollkommen verschwunden und bereits mit Haaren neu bewachsen. Die Nase hat zu einer normalen Größe zurückgefunden, er hat keine Ausflüsse mehr. Stagloban ist abgesetzt. Wir müssen jetzt hoffen, daß er keinen Rückfall bekommt. Jetzt darf man bereits vorsichtig darüber nachdenken, nachdem er voll Gewicht gemacht hat, ob er in ein neues Zuhause gehen kann. Die Behandlung der Leishmaniose muß weiterlaufen, allerdings mit Allopurinol, das nicht nur für ihn optimal ist, sondern auch sehr wenig kostet.
Ausgeschlossen sind Haushalte mit anderen Rüden, am besten wäre es für ihn, er hätte seine Menschen ganz für sich allein. Da sich unsere Freigängerkatze den Spaziergängen mit Remo immer anschließt, was vorher eher ein gewagtes Unternehmen war, konnte er sich daran ebenfalls gewöhnen. Er ignoriert unseren Minni mittlerweile.

Hier noch ein persönlicher Dank von uns: Wir haben von verschiedenen Hundeliebhabern das dringend benötigte Stagloban nicht nur organisiert und geschickt bekommen, sondern in einigen Fällen auch gespendet. Dafür möchten wir uns bei folgenden Familien bedanken: Familie Hagauer (Setter und Cocker), Familie Berger (Briard), Familie Brüstle (Irish Wolfhounds), Familie Hübner (Irish Wolfhounds), Familie Mehnert (Galgos), Familie Bollwein, Familie Mitterer (Dobermann), Brigitte Herrmann (Galgos), Familie Sistermann (Whippets), Familie Knauber (Greyhounds), Familie Mass (Afghanen).

Update 10.08.2011: Remo hat sich komplett erholt. Er hat wunderbares, glänzendes Fell, liebt sein Essen, freut sich über diverse Kauknochen und getrockneten Pansen, schläft viel und ist ein derart zufriedener Hund, wie wir noch keinen hatten. Er bekommt pro Tag eine Tablette Allopurinol zur Behandlung der Leishmaniose. Remo hat keinerlei Krankheitszeichen. Er strahlt, wenn man sich um ihn kümmert, freut sich jeden Tag aufs neue über sein Futter. Hätte er nicht ein eindeutiges (niedriges) Laborergebnis, würde niemand auf die Idee kommen, daß er ein Medikament braucht. Er hat wundervolles Fell, wird regelmäßig gebadet und gefönt und sieht sehr gepflegt aus.

 
Bei Interesse für diesen Hund füllen Sie bitte unser Bewerbunsgformular aus.

Remoblack
Temp. /
Biography
Case of total neglect. Remo came from a killing shelter in Spain suffering from Distemper and Leishmaniasis. Seemingly lived outside in a tiny space on concrete only (see photos), had no muscles at all. He was on the edge of starvation, dehydration and arrived more dead than alive.
Recovers from Distemper (due to enormous help of sighthound friends all over Europe looking for Stagloban SHP), receives treatment against Leishmaniasis. Remo is still weak, but improving daily at the moment.
Needs a one dog only home. Medical treatment (Leishmaniasis) will be supported by Afghan Hounds in Need as long as Remo might need our help.

Update March 20, 2011: Remo is still recovering well. Meanwhile it is hard to believe in which physical condition this dog arrived here. No further treatment of Distemper, tablets only against Leishmaniasis.
Time has come to think about his future home. Best would be a household without any other dogs, and people who have time to dedicate. Remo ignores our cats. Inquiries welcome.

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